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Pflege in Hattingen

Beratung zur Pflege ist ihr Job


Hattingen/Ruhr im März 2012. Wie kann gute Pflege und Betreuung organisiert werden? Welche Angebote gibt es in der Nähe? Wie wird die Pflege finanziert? Lässt sich Pflege und Berufstätigkeit miteinander vereinbaren? Die Antworten auf diese und viele weitere Fragen zu dem Themenkomplex können Tanja Meis und Jürgen Siepermann von der Stadt beantworten.

"Wir sind als Pflegeberater Ansprechpartner für alle Menschen in Hattingen, die Informationen und Hilfen für sich, Angehörige, Freunde, Kollegen, Nachbarn andere Menschen suchen", erklärt Tanja Meis. "Wir beraten telefonisch, persönlich und häufig zu Hause in den eigenen Wänden. Unsere Aufgabe ist es, einen Weg aufzuzeigen, wie Pflegebedürftige eine weitestgehend selbständige und selbstbestimmte Lebensführung in ihrer vertrauten Umgebung erreichen können. Eine ambulante Pflege zu Hause hat immer Vorrang vor einem Heimaufenthalt."

Die Beratung ist sehr umfangreich und spricht viele Lebensbereiche an. "Daher sollte vorab ein Termin vereinbart werden, damit genügend Zeit ist, um alles in Ruhe zu besprechen", rät Tanja Meis. "Die Fragen des Hilfesuchenden stehen im Mittelpunkt unserer Beratung."

Gemeinsam mit dem Pflegebedürftigen und den Angehörigen kann mit den Mitarbeitern der Stadt ein Pflegearrangement aufgestellt werden. Tanja Meis hat die Telefonnummer (02324) 204 5520 und Jürgen Siepermann (02324) 204 5511, beide sind in ihrem Büro in der Hüttenstraße 43 im Erdgeschoss zu erreichen.

Das beinhaltet eine Pflegeberatung:
- eine unfassende neutrale Information über die Leistungen des Pflegeversicherungsgesetzes (SGB XI)
- Informationen über mögliche Leistungen und spezielle Beratungsangebote im sozialen Bereich
- umfassende Informationen über die örtlichen Anbieter, falls erforderlich darüber hinaus, und deren Leistungsangebote im pflegerischen, sozialen und psychosozialen Bereich
- Einzelfallberatung über die erforderlichen ambulanten, teilstationären, vollstationären und komplementären Hilfen.
- Beratung und Information zur Finanzierung von notwendigen Hilfen, z.B. nach dem Pflegeversicherungsgesetz und Unterstützung bei der Antragstellung, oder durch das SGB XII
- Koordination einer oder mehrerer Hilfen und auf Wunsch erste Kontaktaufnahme/
Kontaktherstellung mit zuständigen Anbietern
- Hilfestellung/Unterstützung bei der Suche nach freien Plätzen in allen Pflegebereichen wie. Kurzzeitpflege, Verhinderungspflege.
- Vermittlungs-/Lotsendienste im Hinblick auf spezielle, auch ehrenamtliche, Hilfe und Unterstützung (z. B. Informationsdienste für Senioren, Wohnberatung, Krankenhaus-sozialdienste, Ämter usw.)
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vdek Pflegelotsen

Sie suchen eine passende ambulante oder stationäre Pflegeeinrichtung?
Sie möchten sich über Kosten, Lage und Qualität der Einrichtung informieren?


Der vdek Pflegelotse hilft Ihnen oder Ihren Angehörigen bei Ihrer Suche nach einer geeigneten ambulanten oder stationären Pflegeeinrichtung im gesamten Bundesgebiet. Sie finden Information z.B. über die Größe, die Kosten, die Ausstattung, besondere Versorgungsformen, die Lage sowie die Anschriften der Einrichtungen. Auch ein Vergleich ausgesuchter Einrichtungen ist möglich.

Der Pflegelotse gibt Ihnen einen schnellen Überblick über das Angebot der Einrichtungen - er ersetzt jedoch in keinem Fall eine ausführliche Pflegeberatung durch die zuständige Pflegekasse.
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Pflegeberatung Stadt Hattingen

Maxime ist: "Wir orientieren uns am Einzelfall und den Bedürfnissen des jeweiligen Menschen." Im Verbund mit Ärzten, Krankenhäusern, Pflegediensten und vielen mehr. Keiner klebt am Schreibtisch, "wir machen aufsuchende Sozialarbeit". (WAZ Hattingen 10. Juli 2008)

Telefonische und persönliche Pflegeberatung durch den Fachbereich Soziales und Wohnen, Hüttenstraße 43 im Erdgeschoss - Stadt Hattingen

Telefon 204-5520 - Tanja Meis
Telefon 204-5511 - Jürgen Siepermann
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Auf diesen Seiten der Stadt Hattingen können Sie Informationen zu folgenden Themen bekommen:

* Leistungen der Pflegeversicherung
* Häusliche Pflege (Pflegedienste)
* Leistungen der Pflegekasse bei häuslicher Pflege
* Kurzzeit- und Tagespflege
* Pflegeheime
* Leistungen der Pflegekassen bei stationärer Pflege
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Eine Übersicht über Kontaktstellen oder Ansprechpartner gibt es neben vielen Informationen auf den Seiten des NRW-Ministerium
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Das Bürgertelefon des Bundesgesundheitsministeriums informiert zu Fragen rund um die Pflegeversicherung:
Telefon: 01805 - 996603 (14 Cent pro Minute aus dem Festnetzt)
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Pflegeberatung: Kreis kooperiert mit AOK und Novit


Juni 2010 im EN-Kreis. "Die so genannten Pflegestützpunkte sind zwar ein zentrales Elemente der Pflegereform. Diese im Ennepe-Ruhr-Kreis einzurichten, hätte aber wenig Sinn gemacht. Die unabhängigen und bürgernahen Beratungsangebote für Pflegebedürftige und ihre Angehörigen wurden bereits vor der Reform aufgebaut. Mit dem jetzt eingeschlagenen Weg der Zusammenarbeit haben wir einen Weg gefunden, um die bewährte Struktur zu erhalten, die Pflegekassen stärker in die Beratung einzubinden und unsere Arbeit enger zu verzahnen." Mit dieser Einschätzung unterzeichneten Landrat Dr. Arnim Brux, Rainer Spies von der AOK Westfalen-Lippe und Peter Kaetsch von der Novitas BKK eine entsprechende Kooperationsvereinbarung.

Welche ambulanten und stationären Hilfen gibt es in meiner Nähe? Wie werden Hilfe und Pflege finanziert? Was leistet das Pflegeversicherungsgesetz? Wo kann ich wann welche Gelder beantragen? Wie lässt sich die Pflege mit meiner Berufstätigkeit verbinden? Welche Wohnform ist angemessen? Menschen, die pflegebedürftige Angehörige haben, sehen sich manchmal über Nacht einer Vielzahl von Fragen gegenüber. Um ihnen zeitnah und kompetent helfen zu können, hatten der Ennepe-Ruhr-Kreis und seine Städte bereits Anfang 2008 neun Pflegeberatungsstellen eingerichtet.

"Dort erhalten die Bürger nicht nur umfassende unabhängige und kostenfreie Informationen. Die Mitarbeiter entwickeln auch sehr individuelle Angebote, die den Interessen, Bedürfnissen und Möglichkeiten des Betroffenen und seiner Angehörigen gerecht werden", zog Landrat Dr. Arnim Brux eine positive Zwischenbilanz der Arbeit. Ab sofort stehen Ratsuchenden zusätzlich auch Ansprechpartner der AOK und der Novitas BKK zur Verfügung. "Damit werden wir den Anforderungen der Pflegereform voll und ganz gerecht", so die Beteiligten.

Anlaufstellen für die Pflegeberatung im Überblick

Pflegeberatung der Städte und des Ennepe-Ruhr-Kreises

Breckerfeld 02338/809-56, Ennepetal 02333/979 193, Gevelsberg 02332/771 255, Hattingen 02324/204 5520, Herdecke 02330/611 328, Schwelm 02336/801 225, Sprockhövel 02339/917 311, Wetter 02335/840 347 und Witten 02302/581 5077

Pflegeberatung der AOK - Stephanie Busjan, 02331/125 138

Pflegeberatung der Novitas BKK - Anja Grüggelsberg, 0201/432 1680 und Annegret Röllmann, 0201/432 1681
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