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Fehlende Handläufe bei HWG-Häusern

HWH lenkt ein

Ein erfreuliches Ergebnis, die HWG hat zugesagt die Handläufe zu instalieren. Gleichzeitig erfolgt eine Überprüfung ähnlicher Situationen.
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Stellungnahme des Seniorenforums

Das Seniorenforum ist der Auffassung, dass bei der Renovierung der Häuser in der Südstadt ein behindertengerechter, sicherer Zugang zu den Wohnhäusern ermöglicht werden muss. Die HWG als Träger der Maßnahme sollte bedenken, dass die Bewohner der Häuser insgesamt älter werden, und die Häuser weiteren Generationen zur Verfügung stehen werden. Dabei sollte es keine Rolle spielen, ob es bei dem Eingang um drei oder vier Stufen handelt. Daher plädiert das Senioren-Forum auf seiner Sitzung am 9. Juli 2008 dafür, die Eingänge entweder mit einem Handlauf oder mit einer Rampe zu versehen.

Im Auftrag des Seniorenforums
Hans Hartung
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Leserbrief im Stadtspiegel Bernd Loewe zu HWG: „Jetzt reicht es aber“

Diskriminierung älterer Menschen – es geht um 500 Euro

Mit diesen Worten lehnt HWG Unternehmenssprecher David Wilde die Kostenübernahme für einen Handlauf in der Raabestraße 26 ab. Ich sehe in diesem Verhalten auch eine Form der Altersdiskriminierung. Völlig unverständlich ist, dass die Wohnung sehr lobenswert über ein barrierefreies Bad verfügt, aber die Mieter nicht sicher in ihre Wohnung kommen. Eigentlich sollte ein barrierefreier Zugang zu so einer Wohnung selbstverständlich sein, aber nicht einmal ein Handlauf wird angebracht. Sich darüber hinaus auf das Baugesetzbuch zu berufen, halte ich für völlig daneben.

Diese Aussage ist auf der Internetseite der HWG zur Südstadt zu lesen: „Daher sorgen wir uns darum, dass unsere älteren Mieter so lange wie möglich souverän und selbstbestimmt leben können.“ Das Verhalten der HWG kann man nur als arrogant bezeichnen und widerspricht ihren eigenen Grundsätzen.

Ich bin mir sicher, genossenschaftliches Vermögen wäre hier gut angelegt, das wird sicherlich kein Mitglied der Vertreterversammlung beanstanden. Warum sind denn über 6.900 Bürger Mitglied dieser Genossenschaft? Sicherlich sehen viele Mitglieder darin auch eine Sicherheit im Alter eine Wohnung dauerhaft zu bewohnen. Eine Genossenschaft wie die HWG ist daher gerade zu verpflichtet auf auf die speziellen Bedürfnisse älterer Menschen einzugehen. Vielleicht denkt David Wilde als Senior mal ganz anders darüber.

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