Informationen für Hattinger SeniorenInnen
Beratung zwischen Pillen und Pflastern
Hattingen/Ruhr 22. Februar 2011. Pflege- und Wohnberatung fand vergangene Woche zum ersten Mal in Hattinger Apotheken statt. Das Beraterteam vom Seniorenbüro der Stadt Hattingen und der Evangelischen Stiftung Volmarstein "FTB Wohnberatung" ziehen eine positive Bilanz: " Es haben interessante und informative Gespräche stattgefunden. Einige Menschen kamen gezielt, aufgrund von aktuellen Problemen die teilweise sofort gelöst werden konnten", erklärt Tanja Meis vom städtischen Seniorenbüro.
"Bei uns kann man sich jederzeit über seniorenrelevante Themen informieren und individuelle Termine vereinbaren. Häufig geht es um Pflegeberatung, Widerspruch bei Ablehnung einer Pflegestufe, finanzielle Unterstützung, Wohnberatung, Freizeitangebote."
Das Hauptaugenmerk des Angebotes in der Apotheke lag darauf, Kunden auf die Pflege- und Wohnberatung aufmerksam zu machen . "Uns ist wichtig darüber zu informieren, dass es Anlaufstellen gibt, an die sich Seniorinnen und Senioren oder deren Angehörige mit ihren Problemen und Fragen wenden können ", so Tanja Meis. "Wir möchten insbesondere Möglichkeiten aufzuzeigen, wie Menschen ihre Selbständigkeit in der eigenen Wohnung so lange wie möglich erhalten und ein eigenverantwortliches Leben zu führen können."
Der nächste Termin zur Pflege- und Wohnberatung ist Dienstag, 10. Mai 2011 in der Zeit von 10 bis 13 Uhr in der Wesfalenapotheke der Innenstadt, Heggerstraße 29.
Alle, die vorab ihre Fragen loswerden möchten, können sich telefonisch Rat holen oder einen individuellen Termin ausmachen.
Seniorenbüro der Stadt:
Dirk Scholz Telelefon (0 23 24) 204 5519
Bezirke Welper, Holthausen, Oberwinzerfeld, Rauendahl, Bredenscheid.
Tanja Meis Telefon (0 23 24) 204 5520
Bezirke Innenstadt und Blankenstein
Jürgen Siepermann Telefon (0 23 24) 204 5511
Bezirke Niederwenigern, Niederbonsfeld, Elfringhausen, Oberstüter.
Wohnberatung:
Alfred Burkl, Rainer Zott Telefon (02335) 968122.
Seniorenbüro: Reife Leistung für Senioren
Das Team vom Seniorenbüro der Stadt Hattingen berät ältere Menschen und deren Angehörige.
Pflege, Wohnen, Essen, Haushalt, Finanzen, Sucht und Krankheit sind Themenfelder, um die es bei den Gesprächen geht. Bei den Hilfen steht stets das Ziel "ambulant vor stationär" im Vordergrund, das heißt: Unterstützung Zuhause hat Vorrang. Tanja Meis, Dirk Scholz und Jürgen Siepermann beraten aber nicht nur von ihrem Schreibtisch aus. Sie bieten regelmäßig Sprechstunden in den Bürgertreffs der Stadtteile an oder kommen auch zu den Bürgern nach Hause, wenn für sie oder die Angehörigen der Weg in die Sprechstunde zu beschwerlich ist.
"In unserer Beratungen spielt das Thema Pflege eine zentrale Rolle", erklärt Tanja Meis. "Dabei geht es darum, wie und wo eine Pflegestufe beantragt werden kann, welche Formalitäten erledigt und welche Stellen beteiligt werden müssen. Häufig kommen Ratsuchende, wenn die Pflegekasse die Leistungen ablehnt. Dann brauchen sie Hilfe beim Widerspruch."
Die Probleme älterer Menschen ähneln sich, aber die Beratung des Seniorenbüros ist immer individuell. In Gesprächen wird ermittelt, wie die älteren Bürger ihr Leben gestalten möchten und welche Hilfen dazu notwendig sind. "Die meisten wünschen sich auch im Alter in ihrer gewohnten Umgebung mit vertrauten Menschen zu leben. Es gibt viele Möglichkeiten dies zu realisieren - auch wenn man körperlich nicht mehr so fit ist und nicht mehr täglich selbst kochen und einkaufen kann", weiß Tanja Meis. "Auch der Umbau der Wohnung ist möglich und oft gibt es finanzielle Unterstützung."
Die Mitarbeiter hören bei ihren Beratungsgesprächen genau hin, geben nützliche Ratschläge, vermitteln und weisen auf Hilfen hin. Wenn die älteren Menschen oder deren Angehörige dazu nicht in der Lage sind, stellt das Team vom Seniorenbüro selbst Kontakte zu den Hilfseinrichtungen her. "Wir nutzen die gut ausgebaute soziale Infrastruktur Hattingens, denn wir sind Teil eines großen Netzwerkes und kooperieren mit vielen unterschiedlichen Einrichtungen wie zum Beispiel Sozialdienste, Gesundheitsamt, Pflegedienste, Kirchen, Verbände und ehrenamtliche Organisationen", erläutert Tanja Meis.
Das Team vom Seniorenbüro hilft weiter: Ansprechpartner auf der Homepage der Stadt Hattingen
Seniorenbüro
Fachbereich Soziales und Wohnen
Hüttenstraße 45
45527 Hattingen
Seniorenwegweiser
Der Seniorenwegweiser "Hattingen hat reife Leistungen" liegt in über 20 Einrichtungen wie Krankenhäusern, städtischen Einrichtungen und Verbänden aus und kann aber auch bei der Stadt angefordert werden unter Telefon (02324) 204-5520.
Auf der Homepage der Stadt Hattingen als Seniorenbroschüre - PDF-Datei
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